Kleingärtner-Bezirksverband Lüneburg e.V.

Unser heutiges Selbstverständnis

Unsere Aufgabe ist es, das Kleingartenwesen zu fördern, für die Bereitstellung neuer und die Sicherstellung vorhandener Kleingartenflächen Sorge zu tragen und Kleingartenanlagen der übrigen Bevölkerung als zusätzliches öffentliches Grün zu erhalten.

Durch fachliche Beratung und Information stellen wir die kleingärtnerische Nutzung unserer Gärten sicher.

Wir betreuen und beraten die Vereine, schließen Pachtverträge und Versicherungsrahmenverträge ab, sind zuständig für den Laubenbau in der Stadt Lüneburg.

Wir sind Gartenfreunde!

Als Kleingärtner – oder Gartenfreunde, wie wir uns heute lieber nennen – genießen wir
unsere Freizeit in unseren selbst gestalteten und genutzten Gärten, häufig inmitten der Stadt, in der wir leben.

Wir haben damit Privilegien, die durch das Bundeskleingartengesetz geschützt sind.

Diesen Schutz gewährt uns das Gesetz, weil wir als Gartenfreunde mit unseren Kleingartenanlagen und in unseren Kleingärtnervereinen wichtige gesellschaftspolitische Aufgaben in unserer Stadt oder Gemeinde erfüllen:

Unsere Kleingartenanlagen sind öffentliche Grünanlagen.

Wir gestalten und pflegen im Rahmen der Gemeinschaftsarbeit die Wege und Freianlagen und bieten unseren Mitbürgern dadurch attraktive Erholungsräume.

Unsere Gärten sind privater Bereich, wir gewähren unseren Besuchern aber Einblick   durch niedrige Zäune und Hecken.

Unsere Kleingartenanlagen sind ökologische Nischen.

Im städtischen Raum sind die Kleingartenanlagen wichtige Trittsteine für heimische Tier- und Pflanzenarten. Wir schützen diese Arten insbesondere dadurch, dass wir unsere Gärten natur- und umweltschonend bewirtschaften und insbesondere auf den Einsatz von Pflanzenbehandlungsmitteln verzichten.

Unsere Kleingärtnervereine sind soziale Einrichtungen.

In unseren Vereinen haben wir alle gesellschaftlichen Gruppen und eine Vielzahl
aus aller Welt zugereister Bürger vereint.

Wir tragen damit eine besondere soziale Verantwortung in unserer Gesellschaft, der wir durch
ein vertrauensvolles und nachbarschaftliches Miteinander nachkommen.

Unsere satzungsgemäßen Ziele und Aufgaben

Auszug aus der Neufassung der Satzung, beschlossen auf dem Verbandstag am 2. März 2007

  • 2 Verband
  1. Der Verband
  2. a)    ist parteipolitisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig;
  3. b)    verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung;
  4. c)    ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  5. d)    verwendet Mittel des Verbandes nur für satzungsmäßige Zwecke. Die Mitglieder
    erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Verbandes.
  6. Zweck und Aufgaben des Verbandes

Zweck und Aufgabe des Verbandes sind vor allem:

  1. a)    Die Förderung des Kleingartenwesens, sowie die fachliche Betreuung, Beratung und Schulung seiner Mitglieder.
  2. b)    Die Kleingärtner im Verbandsgebiet zu Vereinen zusammenzuschließen und die Kleingärtnervereine im Verband zu vereinen.
  3. c)    Für die Bereitstellung neuer und die Sicherstellung genutzter Kleingartenflächen, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen, insbesondere in den wohnungsnahen Wohngebieten, zu sorgen, um möglichst allen interessierten Bürgern die gesundheitsfördernde Freizeittätigkeit in und mit der Natur zu ermöglichen.
  4. d)    Die Beaufsichtigung und Weiterverpachtung von Kleingärten, Dauerkleingärten und Gemüseland im Sinne des Bundeskleingartengesetzes (BKleingG).
  5. e)    Die Kleingartenanlagen der übrigen Bevölkerung als zusätzliches öffentliches Grün auf der Grundlage Bürgerlichen Rechts für erholsame Spaziergänge zugänglich zu erhalten.
  6. f)     In Zusammenarbeit mit den kommunalen Stellen Regelungen für die Gestaltung der Kleingartenanlagen, der Kleingärten und Gartenlauben zu vereinbaren.
  7. g)    Auf eine den gesetzlichen Bestimmungen über das Kleingartenwesen (insbesondere
    das Bundeskleingartengesetz) und die Gartenordnung / das Leitbild entsprechende Gartenbewirtschaftung zu achten und dafür entsprechende Regelungen zu erarbeiten.
  8. h)    Die Jugendarbeit zu pflegen und besonders auf die Erziehung der Jugend zur Naturverbundenheit hinzuwirken, sowie Kinder und Jugendlichen der Mitglieder den Zugang zur Deutschen Schreberjugend e. V. zu sichern.
  9. i)     Den Zugang zum Kleingarten für alle sozialen Gruppen sicherzustellen und insbesondere die Integration von Migranten in den Vereinen zu fördern und zu unterstützen.
  10. j)     Die Mitglieder bei ihrer Vereinsführung als gemeinnütziges Unternehmen im Sinne des
    2 BKleingG bzw. der jeweils gültigen kleingartenrechtlichen Bestimmungen, Verordnungen und Gesetze zu unterstützen und zur Durchführung anzuhalten.
  11. k)    Die Mitglieder in schwierigen Geschäftsvorfällen zu beraten.
  12. l)         Den Mitgliedern den Beitritt zu kleingartenrelevanten Rahmenversicherungen
    zu ermöglichen und die vertragsmäßige Erledigung der Versicherungsfälle
    zu regeln.

 

Stand; Dezember 2016